Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

Kümmert Euch um die Pflege, endlich!

Was für ein Theater die letzen Tage! Wissen Sie, was ich einmal erleben möchte? Dass ein Gesundheitsminister mit Rücktritt droht, wenn er nicht umgehend das nötige Geld erhält, um die Pflege in Deutschland menschenwürdig zu gestalten. Am besten mit einer Art Elterngeld zur Ermöglichung von häuslicher Pflege. Bei Seehofers Rücktrittsdrohung ging es statistisch gesehen um 110 Asylbewerber am Tag. (Nebenbei: Um das Sozialsystem überhaupt aufrecht zu erhalten, bräuchte es eine Zuwanderung von ca. 550 Menschen pro Tag). Die Pflege hingegen betrifft rund drei Millionen Bürger und Bürgerinnen, Tendenz steigend. Was ist eigentlich von einer so reichen Gesellschaft zu halten, in der Geld verdienen und behalten wichtiger ist, als sich um Arme zu kümmern? Oder die eigenen Eltern anständig versorgen zu können? In der Gebrechliche noch kranker gespart werden und ihnen nach einem Leben voller Arbeit und / oder Kindererziehung nur noch zusteht, satt und sauber zu sein? In der sich jeder sofort empört über Kindesmissbrauch (Horror, keine Frage, statistisch jedoch - zum Glück - fast unbedeutend), in der eine ganze Generation alter Menschen aber hinter Mauern verschwindet. Damit wir nicht hinsehen müssen. 

Vielleicht erinnert sich noch jemand an das „Haus Dottendorf“. Die Zustände in diesem „Seniorenzentrum“ waren so menschenunwürdig, dass die Stadt Bonn sich 2015 dazu gezwungen sah, es sofort zu schließen. Seit dem versuchte die Betreiberfirma die Schließung auf dem Klageweg wieder aufzuheben. Nun ist sie damit, Gott sei Dank, vorm Oberverwaltungsgericht gescheitert. „Zum Schutz des Wohles der Bewohner hatte die Heimaufsicht keine andere Wahl als von der Untersagung des Betriebs Gebrauch zu machen.“, so die Richter. Alte Menschen, die von der Justiz vor einem Seniorenzentrum geschützt werden müssen. Ist das die Gesellschaft, in der wir leben wollen? Tatsächlich? Der offenbar nichts wichtiger ist, als möglichst preiswert „Zentren“ zu bauen. Seniorenzentren, Transitzentren. Wegsperren wollen, ja darin waren wir schon immer gut.

Ich mag es nicht mehr hören.

Frank Jaspermöller

Anwaltskanzlei Gerhard Rahn 

(Urteil "Haus Dottendorf": OVG Nordrhein-Westfahlen, AZ 12 A 2480/16, 12 A 2481/16, Bild Kasperletheater aus der Sammlung von www.eichwaelder.de

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