Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

Hitzefrei auf der Arbeit?

Hitzefrei auf der Arbeit, Mann schwitzt

Temperaturen an die 40 Grad, in Deutschland war das bisher ja eine absolute Ausnahme. Nicht jedes Büro, nicht jede KfZ-Werkstatt, ganz allgemein nicht jeder Betrieb ist darauf vorbereitet. Was also tun, wenn statt einer Klimaanlage am Arbeitsplatz tropisches Klima die Luft beherrscht? Kann ein Betrieb seine Mitarbeiter zur Weiterarbeit verpflichten? Das ist die Lage: 

Die Arbeitsstättenrichtline A 3.5 besagt, dass die Raumtemperatur nicht über 26 Grad liegen sollte, um Gesundheitsgefährdungen auszuschließen. Steigt das Quecksilber über 30 Grad, muss der Betrieb Maßnahmen ergreifen, um die Mitarbeiter zu schützen: 

  • Durchlüften der Räume am frühen Morgen
  • Verschiebung von Arbeitszeiten zur Vermeidung der heißen Mittagsstunden
  • Aussetzen von strengen Bekleidungsregeln
  • Angebot an kühlen Getränken

Beträgt die am Arbeitsplatz gemessene Temperatur 35 Grad oder darüber, muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass sich dieser Zustand rasch ändert. Gelingt ihm das nicht, und ist auch kein kühlerer Ort zu finden, wohin ausgewichen werden kann, haben Mitarbeiter Anspruch auf Hitzefrei zum Schutz ihrer Gesundheit. Zwar ist die o.g. Arbeitsrichtline kein offizielles Gesetz. Wird Arbeitgebern aber nachgewiesen, dass sie die Gesundheit oder gar das Leben von Mitarbeitern vorsätzlich gefährden, riskieren sie eine erhebliche Geldstrafe, bzw. eine bis zu einjährige Freiheitsstrafe. Selbst wenn dann nur eine Ordnungswidrigkeit festgestellt wird, kann das Bußgeld bis zu 5.000 Euro betragen. Die Arbeitsstättenrichtline 3.5 ist also quasi wie ein Gesetz zu behandeln, im Interesse aller. 

Im Übrigen: Fühlen sich Mitarbeiter aufgrund der hohen Temperaturen bereits unwohl, wird jemandem schwindelig oder schlecht, sollte keiner so lange warten, bis der Betrieb hitzefrei ausruft. Die für unsere Breitengrade ungewöhnliche Hitze kann schnell zu einem Kreislaufzusammenbruch oder einer Dehydration führen. Bei ersten, ernsthaften Anzeichen heißt es also: Ab zum Arzt und freistellen lassen. 

Herzlichst, Ihr

Rechtsanwalt Gerhard Rahn

(Bild: www.sprueche-suche.de

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