Fehldiagnose? Schmerzensgeld!

Hospital Nightmares - Alptraum Krankenhaus, Fehler bei Operation, wer zahlt?

WAS FÜR EIN ALPTRAUM  - Vor über acht Jahren wollte sich Dagar R.* ihre unangenehmen Schmerzen im unteren Rücken untersuchen lassen. Das Krankenhaus empfahl eine Bandscheibenprothese, plus Versteifung mehrerer Wirbel. Ohne vorher ein MRT gemacht zu haben. Am Morgen nach dem Eingriff spürte die Klägerin dann plötzlich ihre Arme und Beine nicht mehr, rief um Hilfe. Schnell versuchten die Ärzte, die hochriskante Operation mit einem erneuten Eingriff rückgängig zu machen. Aber vergeblich. Die Patientin war querschnittsgelähmt, sie sitzt seit dem im Rollstuhl. 

Vor Gericht bescheinigte der Gutachter dem Krankenhaus jetzt eine ganze Reihe massiver Behandlungsfehler: Unangebrachte OP-Methode, viel zu riskante Versteifung von gleich mehreren Wirbeln, noch dazu in Nähe einer Prothese. Doch schon die ganze Diagnostik war fehlerhaft, Dagmar R. wäre mit Physiotherapie und ähnlich konservativen Ansätzen gut zu helfen gewesen. 400.000 Euro Schmerzensgeld bekommt sie nun, nach meiner Ansicht ist das noch zu wenig. In solchen Fällen fordere ich  - wie Amerika üblich - Millionenbeträge. Denn Ärzte, insbesondere Krankenhäuser, dürfen keinesfalls der Versuchung erliegen, mit möglichst vielen Operationen möglichst viel Geld zu verdienen. Am Ende bezahlen das nämlich die Patienten mit ihrer Gesundheit, lebenslang.

Niemand sollte Behandlungsfehler auf sich sitzen lassen! Sie möchten wissen, ob in einem konkreten Fall Schmerzensgeld eingefordert werden kann?

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 (* Name geändert, Nachweis: OLG Hamm, AZ 26 Z 111/15, Bild: PR)