Ordnungs-Irrsinn!

Zeitungsauschnitt Balkonverbot für Hartz IV Bezieher, Rechtsanwalt hilft

An einem Mietshaus in Bad Schlema (Sachsen) wurden Balkone angebaut. Gute Sache! Besonders der herzkranke Mieter Klaus L. (61) freute sich. Endlich zwischendurch an die frische Luft! Bis das Jobcenter von der Baumaßnahme Wind bekam. Es verbot L. seinen künftigen Balkon zu betreten, veranlasste sogar, dass eine Scheibe anstatt einer Tür eingebaut wurde. Der Grund: Ein Balkon würde L.'s Miete um 30 Euro erhöhen. Diese Erhöhung verweigert das Amt dem Hartz IV-Empfänger jedoch. Unsere Kanzlei wollte der Farce ein Ende bereiten und vor dem Sozialgericht klagen, für Klaus L. kostenfrei. Durch den Presserummel wurde dann eine Schweizer Computerfirma auf den Fall aufmerksam. Sie zahlt die 30 Euro mittlerweile dauerhaft an den Vermieter. Klaus L. kann seinen Balkon also endlich nutzen.  

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