US-Wahl: Verlierer an die Macht

Freiheitsstatue hält sich Gesicht zu - Verlierer an die Macht - Kommentar zur Wahl von Trump

Was ist da passiert, bei der US-Wahl am 8.11.2016? Nun, ganz einfach: Wer die Verlierer vergisst, der verliert irgendwann selbst. Denn diese Wahl wurde entschieden von Menschen, die keine Global-Player sind, keine Manager, keine Überflieger. Sondern Arbeiter, und noch viel mehr Arbeitslose. Sie haben zu Millionen ihre Jobs verloren, weil an einem anderen Ende der Welt für einen Bruchteil ihres Stundenlohnes malocht wird. Fühlen sich vergessen, gedemütigt. Und wurden es auch. Nicht nur in Amerika, auch hier bei uns. Ich sehe solche Schicksale täglich, das Ergebnis der US-Wahl wundert mich deshalb ebensowenig wie der Erfolg der AfD. Die etablierte Politik sollte endlich begreifen, dass nicht jeder von der Globalisierung profitiert und denen, die es nicht tun, etwas anbieten. Eine akzeptable Grundsicherung. Mindestens. Besser aber noch: Erfüllende Beschäftigungen, die Wert bringen und Wert geben! So viele deutsche Arbeitsplätze in der Pflege beispielsweise sind unbesetzt, weil unterbezahlt. Warum? Die immensen Gewinne der Aktienunternehmen, der Globalisierungsgewinner also, könnten hier aufstocken. Eine neue gesellschaftliche Solidarität, staatlich gelenkt. Nur mal so als Idee zum Ausgleich und zur Versöhnung.
Das Wahlergebnis in den USA sollte jedenfalls aufrütteln, auch bei uns. Und Politik wie Wirtschaft endlich klar machen: Vorsicht - Auch Verlierer haben Macht!

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