Gerhard Rahn

Gerhard Rahn

Wer einen außergewöhnlich erfolgreichen Rechtsbeistand braucht und dafür kein Vermögen ausgeben will, ist bei uns genau richtig! Ich bin anerkannter Fachanwalt in den Rechtsgebieten Sozialrecht, Strafrecht und Insolvenzrecht. Zusammen mit meinen Kollegen kämpfe ich leidenschaftlich für Ihr gutes Recht. Rufen Sie uns an! 

Oder schreiben Sie mir HIER gleich persönlich. Per Mail erreichen Sie mich unter rahn@rahn.de - ich freue mich auf Sie! 

Übrigens: Bei uns herrscht absolute Gebührentransparenz, von Anfang an sagen wir, was ein Verfahren kosten und ob es sinnvoll sein wird. Das gilt auch im Arbeitsrecht und Familienrecht. Als Fachanwalt helfe ich besonders häufig bei: 

> SOZIALRECHT - Ablehnungsbescheide, Hartz IV, Versagungsbescheide, Aufhebungs- und Erstattungsbescheide, Widerspruch, Revisionen

> STRAFRECHT - Haftbefehl, Strafbefehl, Vorladung, Nebenklage, Verteidigung, Berufung, Verfahrenseinstellungen

> INSOLVENZRECHT - Regelinsolvenz, Privatinsolvenz, Unternehmensinsolvenz, Vergleichsverfahren

"Wir müssen leider draußen bleiben..." Vorsicht, Datendiebe!

Panzerknacker, Walt-Disney

„Ach, ein paar Daten von Politikern wurden gehackt und dann geleakt. Und?“ Solche, arg flapsigen Reaktionen auf die Veröffentlichung von privaten Daten höre ich in den letzten Tagen oft. Weshalb ist diese Mischung aus Gleichgültigkeit und sogar Genugtuung für mich so schwer nachvollziehbar? 

Okay, zum letzten Punkt zuerst: Nicht wenige unserer Mandanten verachten Politiker, grundsätzlich. Zu massiv wurde in den letzten Jahren unten gekürzt und oben verteilt. Eine gesunde Portion Skepis verstehe ich deshalb gut. Trotzdem unterstelle ich den allermeisten, die sich politisch engagieren, dass sie gestalten wollen. Klar, in dem Sinne, von dem sie persönlich überzeugt sind. Kann in einer Demokratie ja jeder einmal ausprobieren, schnell merkt man dabei: Politk ist mühevoll, aufreibend, schwierig. Ganz ehrlich, ich würde nie tauschen wollen. Je höher Politiker*innen auf der Karriereleiter steigen, desto missmutiger werden sie beobachtet. Ständig. Um das auf sich zunehmen, braucht es schon eine gehörige Portion Idealismus, der Verdienst in der freien Wirtschaft ist nämlich um einiges besser. (Ein Vergleich, der übrigens auch zwischen Anwälten, die im Sozialrecht und in der Wirtschaft tätig sind, exzellent zutrifft. Doch das nur nebenbei - ) 

Auch interessant: Vorsicht, Diebstahl im Netz! 

Der andere Punkt: Wie gleichgültig wir mit unseren Daten umgehen lässt sich täglich bei Facebook beobachtet. Fast jedem ist inzwischen klar, dass harmlos anmutende Spiele, blickende Bildchen und auch so mancher Kettenbrief nur einen Zweck haben: uns auszuspionieren. Was aber tun wir? Schulterzucken. Und gleich wieder unsere Tür öffnen, „ - wie lautet mein persönliches Motto für 2019? Hmmm, spannend!" Klar. Nur sollten wir uns dann eben nicht darüber wundern, dass immer mehr unliebsame Besucher bei uns eintreten. Diese dann bleiben, und schließlich irgendwann unsere Tür heimlich übernehmen. Schon jetzt gilt: Bittet man nur die beste Freundin per Messenger um Geld für eine Autoreparatur, haut einem Facebook, ja sogar Google, sogleich eine ganzes Kredit-Portfolio auf den Screen - „Auch ohne Schufa zum Traumwagen“. Harmlos? Mag sein. Doch es geht ja weiter: Facebook, Messenger und Whatsapp sind, in Kombination genutzt, inzwischen so etwas wie die digitalen Panzerknacker. Nur wesentlich erfolgreicher. 

"Nutzen Sie Whatsapp?"

"Ja, ich benutze Whatsapp"

"Sehen Sie, das halte ich für rechtswidrig. Weil Sie meine Handynummer an Whatsapp weitergegeben haben, ohne mich zu fragen." 

Das ist ein Auszug des sehr aufschlussreichen Interviews im Cicero zum Thema (link). Hand aufs Herz: Haben Sie von dieser Rechtslage gewusst? „Die Kanzlerin wurde vor ein paar Monaten ausgelacht für ihren Satz, das Internet sei für alle Neuland“, heißt es in dem Text weiter, „offensichtlich hat sie aber noch immer Recht damit.“ Ja, hat sie wohl. Wir alle sind gut darin, uns lustig zu machen. Doch wirklich einschätzen, was mit der Digitalisierung tatsächlich auf uns zukommt - das können wir, ja wollen wir gar nicht. Weil es uns schlicht überfordert? Manchmal braucht es bei Überforderung jemanden, der einem die Augen öffnet. Derjenige, der nun diese vielen privaten Nachrichten geleakt hat, ist solch ein jemand, ob er das nun beabsichtigte oder nicht. Wer jetzt noch nicht merkt, wie wichtig das Thema Datensicherheit ist, braucht sich nicht wundern, wenn schon bald das Online-Bankkonto leer ist. Nicht alle unliebsame Gäste geben sich auf Dauer nämlich mit Kreditangeboten zufrieden. 

Bitte schützen Sie sich!

Herzlichst, Ihr

Gerhard Rahn, Rechtsanwalt  

Das kann und sollte jeder tun: 

  • Passwörter ohne offensichtlichen, persönlichen Bezug verwenden und monatlich wechseln!
  • Adressbuch und Social-Media-Accounts nicht auf gemeinsamen Smart-Phone oder Rechner nutzen.
  • Wichtige Daten, wie z.B. Kontoverbindungen oder gar Kreditkarten-Nummern, nur noch per E-Mail versenden (kein Messenger, kein Whatsapp) und zwar verschlüsselt. Seriöse Programme hierfür, wie z.B. GPG Keychain, lassen sich einfach installieren. 
  • Ein junger Soldat in Afghanistan oder, eine attraktive Frau in den USA? Eher nicht. Facebook-Anfragen vor Annahme prüfen, Accounts ohne Bilder, bzw. ohne Geschichte (laufende Posts) sofort ablehnen und blockieren.

 

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